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Kostenlose Singlebörsen  – seriös und erfolgsversprechend?


Kostenlose Singlebörsen dienen vielen Menschen als Einstieg in die Welt des Online-Datings. Ohne viel Geld zu investieren, kann man den neuen Trend bei der Partnersuche einfach kennenlernen. Registrieren Sie sich bei einem Anbieter wie Lablue, Yocutie, Kwick, Jappy oder Finya und Sie werden schnell feststellen, welches Portal sich für Ihre Zwecke am besten eignet. Wie die Bezeichnung bereits verrät, lassen sich diese Partnerbörsen vollkommen gratis nutzen. Im Vergleich zu kostenpflichtigen Online-Plattformen müssen Sie jedoch einige Abstriche machen.

Kostenlose Singlebörsen

Lohnen sich kostenlose Singlebörsen, oder sollte man lieber gleich auf einer kostenpflichtigen Kontaktbörse anmelden? Foto: © terovesalainen – Adobe Stock

Da kostenlose Singlebörsen über keinen Matching-Algorithmus verfügen, ist vor allem Eigeninitiative gefragt. Mithilfe der Suchfunktion finden Sie passende Kandidaten, denen Sie eine Nachricht schicken können. Mit etwas Glück erhalten Sie umgehend eine Antwort und schon beginnt der hemmungslose Flirt. Kostenpflichtige Partnerbörsen bieten zwar auch eine kostenfreie Basis-Mitgliedschaft an. Zum Funktionsumfang gehört allerdings nicht die Kontaktaufnahme zu anderen Singles.

Der nachfolgende Artikel klärt Sie detailliert über die Vor- und Nachteile von kostenlosen Online-Portalen auf.

Worin liegen die Unterschiede zwischen kostenlosen und kostenpflichtigen Singlebörsen?

Der wesentliche Unterschied besteht in den Mitgliedsbeiträgen: Auf kostenfreien Online-Portalen dürfen Sie alle Funktionen nutzen, ohne dafür etwas zu bezahlen. Versteckte Kosten beispielsweise durch versäumte Kündigungsfristen bei Abonnements gibt es nicht. Kostenpflichtige Partnerbörsen bieten ebenfalls eine kostenlose Basis-Mitgliedschaft an. Die User haben dadurch die Gelegenheit, die Features der Webseite kennenzulernen, die Suchfunktion auszuprobieren und die Partnervorschläge eingehend zu prüfen.

Somit können Sie – ohne Geld auszugeben – einen eigenen Test machen und schnell feststellen, wie viele passende Kandidaten in der näheren Umgebung wohnen. Ist die Zahl zu gering, wählen Sie einfach eine andere Partnervermittlung aus. Statistisch gesehen trifft man beim Online-Dating wesentlich mehr männliche als weibliche Singles. Dieses Ungleichgewicht zeigt sich besonders auf denjenigen Plattformen, die komplett gratis sind. Als Folge kommt es zu einer starken Konkurrenzsituation: Eine Frau wird von so vielen Männern kontaktiert, dass sie gar nicht auf alle Nachrichten antworten kann.

Bei männlichen Nutzern mit ernsten Absichten entsteht Frust, wenn die angeschriebenen User überhaupt nicht auf niveauvolle Mitteilungen reagieren. In den meisten Fällen steckt jedoch gar keine böse Absicht dahinter. Das größte Problem kostenloser Partnerbörsen stellt die große Zahl von unseriösen Mitgliedern dar. Viele melden sich mehrfach an und probieren verschiedene Identitäten aus: einmal als Mann, ein anderes Mal als Frau. Solchen Leuten geht es nur darum, zu experimentieren und ihren Spaß zu haben. Da in der Regel keine Prüfung der Mitgliederprofile stattfindet, können sie auf der Online-Plattform ihr Unwesen treiben, ohne gelöscht zu werden.

Wen die kleinen Unzulänglichkeiten der Webseite nicht stören und wer die Nachteile in Kauf nimmt, sollte sich einfach bei einem kostenlosen Anbieter anmelden. Laut Stiftung Warentest muss sich das Angebot einer kostenfreien Singlebörse wie Finya nicht hinter den großen Partnervermittlungen verstecken. Letztendlich hängt der Erfolg bei der Partnersuche nicht davon ab, ob man einen Mitgliedsbeitrag bezahlt oder nicht.

Warum kostenpflichtige Singlebörsen für die meisten Nutzer besser sind

Wer schon einmal eine Premium-Mitgliedschaft abgeschlossen hat, schätzt die vielfältigen Möglichkeiten von kostenpflichtigen Partnervermittlungen und Singlebörsen. Im Folgenden haben wir die wichtigsten Vorteile aufgeführt.

1. Seriöse Partnersuche

Partnervermittlungen wie eDarling, Parship und LemonSwan ziehen vor allem Menschen an, die sich verlieben und dauerhaft mit ihrem neuen Partner zusammenbleiben wollen. Das Gleiche gilt für viele kostenpflichtige Singlebörsen. Im Gegensatz dazu trifft man auf kostenlosen Portalen häufig Nutzer, die es mit der Wahrheit nicht allzu genau nehmen. Wenn Sie sich bei einer Partnervermittlung anmelden, wird zunächst ein Persönlichkeitstest in Form eines Fragebogens durchgeführt.

Anhand der Antworten empfiehlt der Kundenservice anschließend Personen, die aus psychologischer Sicht gut zu Ihnen passen. Nach Aussagen der Partnerbörsen erhöht sich dadurch die Chance, mit der neuen Liebe eine harmonische Beziehung zu führen. Als Premium-Mitglied bekommen Sie jeden Tag passgenaue Vorschläge von Männern oder Frauen, zu denen Sie Kontakt aufnehmen können. Beim Nachrichtenaustausch und beim Chat lernen Sie Ihr Gegenüber besser kennen und merken schnell, ob der Funke überspringt.

2. Handgeprüfte Profile

Die Premium-Mitgliedschaft bei eDarling, Parship & Co kostet vor allem deshalb Geld, weil geschulte Mitarbeiter alle Profile von Hand überprüfen. Jedes neue Mitglied wird genau unter die Lupe genommen: Neben den Bildern schaut sich der Kundenservice auch die Freitexte an. Wenn die Angaben nicht plausibel erscheinen, löschen die erfahrenen Mitarbeiter das Profil umgehend. Auf diese Weise verhindern kostenpflichtige Partnerbörsen, dass sich Fakes und Romance Scammer auf dem Online-Portal herumtreiben.

Manchmal entgeht dem Support-Team ein unseriöser Nutzer und nimmt Kontakt zu anderen Mitgliedern auf. In diesem Fall kann man auf dem entsprechenden Profil den Übeltäter direkt an die Mitarbeiter melden. Der Account wird dann noch einmal geprüft und umgehend gelöscht, falls sich der Verdacht bestätigt. Einige Singlebörsen bieten die Möglichkeit, freiwillig die eigene Identität nachzuweisen. Bei der Singlebörse Bildkontakte gibt es dazu drei unterschiedliche Varianten: Personalausweischeck (Kopie des Personalausweises zusenden), Telefoncheck (Kontrollanruf des Kundenservice) und Webcam-Check.

Die genaueste Methode stellt der Webcam-Check dar, weil die Mitarbeiter in der Videoaufnahme das Gesicht direkt mit dem Profilbild abgleichen können. Anschließend erscheint auf dem Mitgliederprofil ein Symbol, das die Echtheit beweist. Dadurch steigt natürlich die Wahrscheinlichkeit, von anderen Mitgliedern angeschrieben zu werden.

3. Ein angenehmes, niveauvolles Umfeld

Bei kostenpflichtigen Partnerbörsen ist das Niveau deutlich höher als bei kostenlosen Online-Portalen. Das liegt zum einen am Alter und an der Lebenserfahrung der Nutzer. Hinzu kommt, dass die Klientel von Dating Apps wie Tinder vor den Beitragszahlungen zurückschreckt. Die meisten Mitglieder bei ElitePartner, eDarling und Parship stehen mit beiden Beinen im Berufsleben und haben überhaupt keine Zeit, sich mit irgendwelchen Spielchen abzugeben. Sie suchen online ihren Traumpartner und sind bereit, für eine professionell gestaltete Partnerbörse Geld zu bezahlen.

Im Gegensatz zu kostenlosen Singlebörsen und Dating Apps spielt bei kostenpflichtigen Partnervermittlungen ein attraktives Aussehen keine so große Rolle. Zu den wesentlichen Kriterien zählen Gemeinsamkeiten, persönliche Einstellungen und der Wunsch, eine harmonische Beziehung zu führen. Entsprechend niveauvoll gehen die Mitglieder beim Nachrichtenaustausch miteinander um.

4. Umfassende Angebote

Kostenlose Singlebörsen stellen ihren Mitgliedern nur wenige grundlegende Features zur Verfügung. Nach dem Login kann man direkt auf die Suchfunktion zugreifen. Die Auswahl bei den Filtereinstellungen ist allerdings nicht besonders groß, sodass oft auch ungeeignete Kandidaten unter den Treffern zu finden sind. Entsprechend unübersichtlich und langwierig gestaltet sich die Suche. Partnervermittlungen schlagen täglich geeignete Singles vor. Dadurch spart man jede Menge Zeit und kann sich auf die Kontaktaufnahme konzentrieren.

Viele kostenpflichtige Partnerbörsen haben zusätzliche Angebote wie Events und Singlereisen, bei denen sich die Teilnehmer in einem ungezwungenen Rahmen kennenlernen können.

5. Ausgeglichenes Geschlechterverhältnis

Kostenpflichtige Singlebörsen und Partnervermittlungen weisen in den meisten Altersklassen ein ausgeglichenes Mitgliederverhältnis von Männern zu Frauen auf. Ein Männerüberschuss kommt normalerweise nicht vor. Ganz im Gegenteil: In der Regel sind mehr weibliche als männliche Singles auf den Portalen registriert. Ein weiterer Vorteil für Männer besteht darin, dass es sich bei den kontaktierten Frauen nicht um Fakes oder animierte Profile handelt. Auch die Damen können sich sicher sein, nicht mit niveaulosen Anmachsprüchen überschüttet zu werden. Somit erhöht sich auf beiden Seiten die Chance, den Richtigen oder die Richtige zu finden.

6. Steigende Mitgliederzahlen dank gezielter Werbekampagnen

Nach Angaben des führenden deutschen Wirtschaftsmagazins Wirtschaftswoche investieren Partnervermittlungen und Singlebörsen jedes Jahr durchschnittlich zwischen 15 und 30 Millionen Euro in Fernsehwerbung. In einem Interview berichtete der damalige Geschäftsführer von ElitePartner, Jost Schwaner, dass sich die Ausgaben für Marketing im Jahr 2013 auf rund 80 Millionen Euro beliefen. Die Werbekampagnen der Anbieter tragen dazu bei, dass Online-Dating in der Öffentlichkeit positiv wahrgenommen wird. Dadurch wächst die Mitgliederzahl kontinuierlich und die Wahrscheinlichkeit für Alt- und Neukunden steigt, dem Traumpartner zu begegnen.

Kostenfreie Singlebörsen haben diese Möglichkeit nicht. Wenn die regelmäßigen Zahlungen durch Premium-Mitgliedschaften ausbleiben, lassen sich keine teuren Marketingstrategien umsetzen. Deshalb ist es für kostenlose Online-Plattformen deutlich schwieriger, neue Kunden zu gewinnen.

7. Nur wenige Karteileichen

Bei kostenpflichtigen Partnerbörsen kümmert sich der Kundenservice intensiv um die Datenbank. User, die längere Zeit inaktiv waren, erscheinen nicht mehr bei der Mitgliedersuche oder unter den Partnervorschlägen. Auf diese Weise verhindern die Betreiber, dass Karteileichen das Dating-Vergnügen zahlender Nutzer trüben. Partnervermittlungen wie Parship, eDarling, ElitePartner und LemonSwan geben ihren Kunden sogar eine Kontaktgarantie.

Das bedeutet: Abhängig von der Laufzeit des Premium-Vertrags verspricht die Partnerbörse eine Mindestanzahl an Kontakten zu anderen Mitgliedern. Wird diese Zahl nicht erreicht, verlängert der Kundenservice kostenlos die Premium-Mitgliedschaft. Bei kostenfreien Singlebörsen hingegen findet man oft eine Vielzahl von inaktiven Mitgliedern, die irgendwann das Interesse verloren haben. Anstatt das eigene Profil zu löschen, bleiben sie einfach der Plattform fern und werden zu Karteileichen. Beeindruckende Mitgliederzahlen von kostenlosen Partnerbörsen erweisen sich deshalb in der Praxis nicht unbedingt als aussagekräftig.

8. Zuverlässiger Kundenservice

Der Support einer kostenpflichtigen Singlebörse möchte den Usern bei der Suche nach einem passenden Partner helfen. Unzufriedene Kunden führen zu schlechten Bewertungen in öffentlichen Foren und gefährden die Auszeichnung als Testsieger bei renommierten Vergleichsportalen. Langfristig schadet das dem Ruf der Kontaktbörse. Aus diesem Grund wird der Kundenservice von Bildkontakte oder Parship alles unternehmen, um die Kunden zufriedenzustellen.

Bei den meisten kostenlosen Partnerbörsen ist das anders. Oft gibt es nicht einmal einen Ansprechpartner, sodass man kaum auf eine individuelle Unterstützung zählen kann. Die Leistungen des Kundenservice sind in keiner Weise mit denen einer kostenpflichtigen Partnervermittlung zu vergleichen.

9. Keine animierten Profile

Unter dem Titel „Der Mann, der hundert hübsche Frauen spielte“ veröffentlichte Spiegel Online am 26. Januar 2017 den Augenzeugenbericht eines sogenannten Moderators, der im Auftrag seiner Firma auf Dating-Portalen als Fake-Profil unterwegs war. Die Betreiber kostenloser Singlebörsen kaufen häufig die Dienste dieser animierten Profile ein. In der Regel handelt es sich um weibliche Fakes, die hemmungslos mit männlichen Singles flirten. Wenn Sie eine Nachricht erhalten wie „Rate mal, was ich gerade anhabe? Gar nichts!“ und das Bild einer jungen, attraktiven Blondine in Ihrem Kopf herumgeistert, denken Sie am besten noch einmal nach.

Möglicherweise handelt es sich um einen unappetitlichen Typ mit Dreitagebart und schlabbernder Jogginghose, der Ihnen diese Zeilen schreibt. Wer nicht glaubt, dass so ein Vorgehen legal ist, sollte einmal in die AGB von kostenlosen Singlebörsen hineinschauen. Dort steht nämlich genau drin, ob der betreffende Anbieter eventuell Moderatoren fürs Dating einsetzt. Bei Parship & Co brauchen Sie ein solches Geschäftsgebaren nicht zu befürchten. Das ausgeglichene Geschlechterverhältnis sorgt dafür, dass man genügend Mitteilungen von echten Mitgliedern bekommt.

10. Keine unangenehmen Zeitgenossen beim Online-Dating

Wer schon einmal in einem öffentlichen Forum mitdiskutiert hat, kennt das Problem: Die Anonymität im Internet begünstigt ein niveauloses Verhalten anderen Leuten gegenüber. Häme, Verunglimpfungen und persönliche Beleidigungen können jeden treffen, der offen und ehrlich seine Meinung vertritt. Den gleichen Trend gibt es auch bei gratis Singlebörsen. Wenn etwas nichts kostet, begegnet man leider auch unangenehmen Zeitgenossen.

Besonders weibliche Mitglieder werden oft mit dummen Sprüchen oder Anzüglichkeiten belästigt. Aus der Vielzahl von unqualifizierten Nachrichten die wenigen ernst gemeinten Zuschriften herauszusuchen, kann extrem demotivierend sein. Das Gleiche gilt für männliche Singles: Schnell gewinnt man den Eindruck, dass sich das Anschreiben von Frauen überhaupt nicht lohnt. Kein Wunder, wenn man fast nie eine Antwort erhält.

Die schlimmste, aktuelle Masche beim Dating ist das sogenannte Pigging. Das englische Kunstwort setzt sich aus den Begriffen „pig“ (Schwein) und „picking“ (herauspickend) zusammen. Frei übersetzt bedeutet Pigging: Ein Charakterschwein, das sich ahnungslose Opfer herauspickt. Zumeist handelt es sich dabei um Männer, die Frauen zunächst freundlich kontaktieren und mit ihnen flirten. Kommt es dann zu einem Date, lässt der Pigger die Maske fallen. Er beleidigt und demütigt sein Gegenüber in aller Öffentlichkeit und fühlt sich dabei als ganzer Kerl.

Derart charakterlose Typen trifft man auf kostenpflichtigen Partnerbörsen nicht. Wer bezahlt schon viel Geld, um seine primitivsten Triebe auszuleben? Zudem duldet der Kundenservice der Dating-Plattform ein solches Verhalten nicht und löscht umgehend das Profil.

11. Flirten ohne störende Werbeeinblendungen

Partnerbörsen wie eDarling, Parship, und LemonSwan finanzieren sich über Mitgliederbeiträge. Kostenlose Anbieter müssen auf andere Einnahmequellen zurückgreifen. An erster Stelle steht dabei die Werbung. Aus diesem Grund sind kostenfreie Portale im Allgemeinen voller auffälliger Banner, die den Nutzer zum Klicken animieren sollen. Vor allem Frauen stören sich daran, dass es beim Thema der Werbeeinblendung zumeist um sexuelle Inhalte geht. Darüber hinaus kann die massive Werbung den Browser in ernsthafte Schwierigkeiten bringen. Abhängig von der Internetverbindung lädt die Webseite sehr langsam oder der Computer stürzt ab.

Für wen sich kostenlose Singlebörsen trotzdem eignen

Obwohl kostenpflichtige Partnerbörsen klare Vorteile bieten, sind kostenlose Portale für einige Menschen genau das Richtige. Wer noch über keine Erfahrung beim Online-Dating verfügt, für den lohnt sich die Anmeldung auf einer kostenfreien Singlebörse. Ohne großen finanziellen Aufwand können Sie Nachrichten an andere Mitglieder verschicken und nach Herzenslust flirten. Zu Anfang macht ein unerfahrener Single oft Fehler bei der Kontaktaufnahme. Auf schlecht formulierte oder nichtssagende Anschreiben gibt es in der Regel keine Antwort.

Meistens kommt es nicht gut an, direkt mit der Tür ins Haus zu fallen. Aus den Reaktionen Ihrer Gesprächspartner können Sie viel lernen und Ihr eigenes Verhalten entsprechend anpassen. Wenn Sie kostenlose Singlebörsen als Gelegenheit für einen unverbindlichen Flirt und jede Menge Spaß betrachten, steht einem Versuch nichts im Wege. Wer dort allerdings die große Liebe sucht, braucht neben einem langen Atem vor allem viel Glück.

Zusammengefasst eignen sich kostenlose Singlebörsen für Menschen, die

  • noch neu bei der Partnersuche im Internet sind und zum Einstieg erste Erfahrungen sammeln wollen
  • lockere Gespräche führen und Spaß beim Umgang mit neuen Leuten haben möchten
  • Interesse an unverbindlichen, sexuellen Abenteuern zeigen
  • viel Zeit und Geduld mitbringen
  • sich nicht an den Werbeeinblendungen im Mitgliederbereich stören
  • ein überquellendes Postfach am nächsten Tag nicht abstößt
  • keinen großen Wert auf die Sicherheit ihrer persönlichen Daten legen
  • Lust auf Dirty Talk mit Fakes haben

Vorstellung der wichtigsten kostenlosen Singlebörsen

Diese fünf Partnerbörsen erfreuen sich bei ihren Mitgliedern großer Beliebtheit:


Lablue

Im Jahr 2002 ging die kostenlose Singlebörse Lablue zum ersten Mal online. Deutschlandweit haben sich bis heute rund 500.000 Nutzer angemeldet, rund zwei Drittel davon sind Männer. Neben der Suche nach einem festen Partner ist es ebenfalls möglich, neue Freundschaften zu schließen oder Partner für Freizeitaktivitäten und Sport kennenzulernen. Wer nach einem sexuellen Abenteuer Ausschau hält, hat hier schlechte Karten. Auch junge Leute zwischen 18 und 25 Jahren finden auf der Online-Plattform nur wenige Gleichgesinnte. In den Altersklassen ab 30 hingegen nimmt die Anzahl der User stark zu.

Nach Aussage des Betreibers liegt der aktuelle Altersdurchschnitt bei sage und schreibe 42 Jahren! Im Gegensatz zu den meisten kostenfreien Partnerbörsen bietet Lablue seinen Kunden an, die Echtheit des eigenen Profils zu bestätigen. Dazu müssen Sie im ersten Schritt ein Profilbild hochladen, das vom Kundenservice freigeschaltet wird. Anschließend schreiben Sie Ihr gewähltes Pseudonym auf ein Blatt Papier, halten es hoch und machen ein Foto von sich selbst.

Dieses Bild dient dem Support-Team als Nachweis der Identität. Sobald alles akzeptiert ist, erscheint auf Ihrem Profil ein Siegel mit der Aufschrift „geprüft“. Andere Mitglieder wissen dann, dass es sich bei Ihnen um einen echten Single handelt, und kontaktieren Sie erfahrungsgemäß wesentlich häufiger. Zudem überprüft der Kundenservice alle Freitexte auf Plausibilität.

Lablue.de Startseite

Lablue.de hat mehr als 500.000 Mitglieder. Screenshot: © lablue.de

Vorteile:

  • top Chatfunktionen
  • hohes Qualitätsniveau
  • vollständig kostenfrei nutzbar

Nachteile:

  • etwas spartanischer Funktionsumfang 

Lablue kostenlos ausprobieren


Finya

Mit mehr als drei Millionen Mitgliedern alleine in Deutschland gehört Finya zu den beliebtesten Singlebörsen. Rund 250.000 Singles sind jede Woche aktiv, wobei das Geschlechterverhältnis mit 56 zu 44 Prozent (Männer zu Frauen) fast ausgeglichen ist. Unter dem Motto „Echte Liebe kostet nichts“ bietet der Betreiber die Dienste der Online-Plattform komplett gratis an. Gegründet im Jahr 2001 kann das Hamburger Unternehmen mittlerweile eine 17-jährige Erfahrung beim Online-Dating für sich verbuchen. Finanziert wird die Partnerbörse ausschließlich über Werbeeinblendungen.

Finya stellt für die Suche nach passenden Kandidaten zahlreiche, detaillierte Filtereinstellungen zur Verfügung. Somit steht einer Kontaktaufnahme eigentlich nichts im Wege. Praktisch sieht die Sache leider anders aus: Respektlose Umgangsformen männlicher Nutzer, viele Karteileichen und Fake-Profile trüben den Spaß beim Online-Dating. Kein Wunder, dass Frauen oft auf Nachrichten überhaupt nicht reagieren. Bei der Anmeldung wird man aufgefordert, hundert Fragen zu beantworten. Dieses Thema wäre interessant, wenn alle Neumitglieder tatsächlich entsprechend handelten.

Leider ist das nicht der Fall, denn zahlreiche Profile sind nur unvollständig ausgefüllt. Interessanterweise geht Finya eine Kooperation mit Parship ein. Wer von der kostenlosen Singlebörse direkt zu einer kostenpflichtigen Partnervermittlung wechseln möchte, kann sein Profil problemlos übertragen. Um Kontakt zu anderen Mitgliedern aufzunehmen, muss man dann natürlich einen Premium-Vertrag abschließen.

Finya Startseite

Die Startseite von Finya. Screenshot: © Finya.de

Vorteile:

  • einfache Anmeldung
  • detaillierte Filtereinstellung und Suchfunktion
  • alle Features dauerhaft kostenlos

Nachteile:

  • zahlreiche Fake-Profile und Karteileichen
  • teilweise schlechte Umgangsformen männlicher Mitglieder
  • viele Profile sind kaum ausgefüllt
  • störende Werbebanner

Finya kostenlos ausprobieren


Yocutie

Yocutie ist eine kostenfreie Dating App für iPhone und Android-Geräte mit mehr als 100.000 aktiven Mitgliedern in Deutschland. Sie richtet sich in erster Linie an Menschen zwischen 25 und 35, die einen Partner fürs Leben oder ein flüchtiges Abenteuer suchen. Um Fakes auszuschließen, überprüft der Kundenservice nach eigenen Angaben alle neu angemeldeten Profile auf Plausibilität. Konsequenterweise geht der Betreiber ebenfalls gegen Love Scammer und andere Betrüger vor.

Zudem können ernsthafte User ihr Profilbild auf Echtheit überprüfen lassen. Dazu hält man einfach einen Zettel mit der Aufschrift Yocutie hoch und macht davon ein Selfie. Eine Besonderheit der Dating App ist das Vorstellungsvideo, mit dem sich jeder Single von seiner besten Seite präsentiert. Hinzu kommt, dass sich hinter gut gemachten Videos wohl kaum Fakes verstecken. Nach der Registrierung stellt Yocutie sofort die Profile einiger Mitglieder vor. Bei Interesse sendet man ein sogenanntes Yo (Hallo) an den entsprechenden Kandidaten. Schickt der oder die andere ein Yo zurück, kann es mit dem Chat losgehen.

Durch diese Vorgehensweise sind besonders weibliche User vor Leuten geschützt, die aggressiv auftreten und die Privatsphäre anderer verletzen. Mit seinen fröhlichen Farbtönen wirkt das Design von Yocutie ansprechend. Dank zahlreicher Avatare lässt sich die App problemlos bedienen.

YoCutie App

Sceenshot: © YoCutie / itunes.apple.com

Vorteile:

  • kostenfreie Nutzung
  • freiwillige Verifizierung des Profilbilds
  • einfache Registrierung per E-Mail, Google Plus oder Facebook

Nachteile:

  • wenige weibliche Mitglieder
  • dominante Werbefilme

Yocutie kostenlos ausprobieren


Kostenlose Singlebörse Jappy

Bei Jappy handelt es sich um keine Singlebörse im herkömmlichen Sinn, sondern um eine Community für Alt und Jung. Deshalb ist es kein Wunder, dass die meisten Mitglieder auf dem Online-Portal nach neuen Freunden Ausschau halten. Wer seinen Lebenspartner finden möchte, wird sich bei Jappy schwertun. Im Jahr 2001 wurde das Unternehmen als Social Media Plattform gegründet, bis heute haben sich mehr als 600.000 Nutzer registriert. Das Mindestalter für die Anmeldung beträgt 14 Jahre. Um den Jugendschutz zu gewährleisten, können erwachsene Personen keinen Kontakt zu Minderjährigen aufnehmen.

Obwohl das Durchschnittsalter bei etwa 23 Jahren liegt, trifft man auch auf Singles der Generation 50plus. Mit 47 zu 53 Prozent (Frauen zu Männern) weist Jappy ein fast ausgeglichenes Geschlechterverhältnis auf. Neben dem kostenlosen Nachrichtenaustausch und Chat haben User die Möglichkeit, bei den häufig stattfindenden Treffen Gleichgesinnte kennenzulernen. Laut Angaben des Betreibers versenden die Mitglieder jeden Tag mehr als eine Million Mails. Damit sich auch wirklich niemand langweilt, gibt es bei Jappy Unterhaltungsangebote wie das Haustierspiel.

Dabei erhalten Sie ein virtuelles Tier, das Sie hegen und pflegen müssen. Sie können dem kleinen Liebling sogar einen eigenen Namen geben. Wenn Sie das Haustier regelmäßig füttern und bespaßen, entwickelt es sich prächtig und wird mit Sicherheit von Ihren Profilbesuchern bestaunt. Für den uneingeschränkten Chat unterwegs gibt es die Jappy App für iPhone und Android-Smartphone. Dadurch entgeht den Nutzern nicht das geringste Detail, wenn sie einmal in der realen Welt unterwegs sind.

Jappy Startseite

Die Startseite von Jappy. Screenshot: © Jappy.de

Vorteile:

  • Nachrichten in Form eines Messengers
  • kostenlose Community
  • Sonderfunktionen (Geschenke, Emotions, Echos oder eine neue Tapete fürs eigene Profil) durch das Sammeln von Credits

Nachteile:

  • aufdringliche Werbung
  • teilweise etwas rauer Umgangston

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Kwick

Im Jahr 1999 wurde Kwick als Informationsportal für Singles aus dem Großraum Stuttgart gegründet. Damalige Themenschwerpunkte waren Veranstaltungshinweise und redaktionelle Beiträge. Mit der Zeit erweiterte die Online-Plattform das Angebot immer weiter und entwickelte sich zu einer Community, die in ganz Deutschland begeisterte Anhänger gefunden hat. Seit 2008 stellt Kwick ein klassisches soziales Netzwerk dar, auf dem sich registrierte User mit anderen Mitgliedern austauschen und über aktuelle Events informieren können.

Neben der Partnersuche ist es ebenfalls möglich, neue Freundschaften mit Menschen aus der eigenen Region zu schließen. Bis heute haben sich rund 1,5 Millionen Nutzer auf dem Portal angemeldet. Jeden Monat flirten und chatten mehr als 100.000 Männer und Frauen nach Herzenslust mit anderen Kwickies, wie die Mitglieder liebevoll genannt werden. Das Durchschnittsalter liegt bei 20 bis 30 Jahren. Mit einem Anteil von 56 zu 44 Prozent (Männer zu Frauen) erweist sich das Geschlechterverhältnis als beinahe ausgeglichen.

Da man sich bereits ab einem Alter von 12 Jahren bei Kwick registrieren kann, gibt es unter den Usern eine große Zahl an Jugendlichen. Entsprechend ernst nimmt der Betreiber den Jugendschutz. Wer auf seinem Profil erotische Fotos oder Texte mit sexuellen Anspielungen postet, wird konsequent gesperrt. Darüber hinaus können unter 18-Jährige den Account nur mit Einschränkungen nutzen. Dank der App Kwick Go haben die Mitglieder auch unterwegs Zugriff auf ihr Profil.

Hinweis: Leider ist die Webseite zurzeit offline. Der neue Betreiber, V&M Service Provider .Limited, begründet das mit dringend notwendigen Updates. Sobald alle Schwierigkeiten behoben sind, soll das Portal wieder online gehen.

Kwick Startseite

Startseite von Kwick. Screenshot: © Kwick.de

Vorteile:

  • vollständig nutzbares soziales Netzwerk
  • komplett kostenfrei
  • gute Chancen auf einen Flirt

Nachteile:

  • zahlreiche Fake-Profile
  • gemischter Umgangston

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