Schüchternheit überwinden

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Was tun gegen Schüchternheit?

Wie leicht wäre es doch, neue Menschen und vielleicht sogar eine neue Liebe kennenzulernen, würde da nur nicht die Schüchternheit im Wege stehen. Wer schüchtern ist, gilt schnell als ungesellig. Im ungünstigsten Fall missverstehen die anderen die Schüchternheit sogar als Ablehnung. So schwinden die Chancen auf ein anregendes Gespräch schnell. Mit den folgenden Anti-Schüchternheit Tipps kann jeder an sich arbeiten, um offener zu werden.

Jetzt mal nicht so schüchtern sein

Eigentlich ist es nicht Schlimmes, schüchtern zu sein. Es ist sicherlich keine schlechte Eigenschaft, nicht auf jeden fremden Menschen zugehen zu wollen oder nicht problemlos frei vor einer großen Menschenmenge sprechen zu können. Schließlich ist Schüchternheit letztlich nichts weiter als ein Selbstschutzmechanismus. Es ist die Furcht, etwas falsch zu machen oder sich der Kritik der anderen aussetzen zu müssen. Diese Furcht lässt uns dann meist bedachter handeln und hat den ein oder anderen sicherlich auch schon vor unüberlegten Aktionen bewahrt. In Situationen, in denen man sich dagegen wohlfühlt, umgeben von Menschen die man kennt und mag, verfliegt die Schüchternheit dagegen sehr schnell.

Problematisch wird es, wenn die Schüchternheit lähmend wird und Möglichkeiten verbaut. Man gerät in eine unkontrollierbare Spirale aus Hemmungen, die schnell in Minderwertigkeitskomplexen enden kann. Je öfter man sich von etwas abhält, umso weniger traut man sich dann beim nächsten Mal zu.

Forever alone?

Tatsache ist: Wer auf eine neue Liebe hofft, muss auch neue Menschen kennenlernen. Schüchterne Menschen sollten also an diesem Punkt anfangen, an sich zu arbeiten, wenn sie ihre Chancen bei der Partnerwahl nicht beeinträchtigen wollen. Schüchternheit kann man bekämpfen, Schritt für Schritt. Niemand sollte sich aber zu viel auf einmal zumuten, da dies schnell wieder entmutigend sein kann.

Zuerst kann man sich einmal bewusst machen, in welchen Situationen man besonders gehemmt ist und was der Grund hierfür sein könnte. Es kann hilfreich sein, eine Art Tagebuch zu führen und sich zu notieren, was man in bestimmten Situationen empfunden hat. Dann kann man sich in Situationen begeben, in denen man erfahrungsgemäß weniger schüchtern ist und hier positive Erfahrungswerte sammeln. Wer zum Beispiel Probleme hat, abends in einem übervollen, lauten Club fremde Menschen anzusprechen, der kann es ja erst einmal in seinem gewohnten Arbeitsumfeld ausprobieren. Einen unbekannten, zufällig vorbeikommenden Mitarbeiter zu fragen, wo denn das frische Kopierpapier ist, kann für jemanden, der mit extremer Schüchternheit zu kämpfen hat, ein Schritt in die richtige Richtung sein.

Selbstbewusst durch Anonymität

Für sehr schüchterne Menschen ist auch das Internet eine gute Möglichkeit, andere kennenzulernen. Hier lässt sich anonym chatten und flirten, ohne dass man dem anderen gegenüberstehen muss. Ein enormer Vorteil für alle, denen die persönliche Kommunikation mit Fremden schwer fällt. Sollte es dann zu einem Treffen im Real Life kommen, hat man durch den vorherigen Chatverlauf schon etwas Gesprächsstoff gesammelt und kann sogleich mit einer angeregten Unterhaltung daran anknüpfen.

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