Wie erkenne ich ein Fake-Profil?

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Unseriöse Profile im Netz erkennen

Auf Dating-Plattformen und in Online-Singlebörsen findet man leider immer wieder auch unseriöse Profile, sogenannte Fakes. Um den Spaß am Online-Flirten nicht zu verlieren, sollte man sich von solchen Profilen besser fernhalten. Doch wie erkennt man Profile, die nicht halten, was sie versprechen? Hier ein paar Tipps zu diesem Thema.

Falsche Identitäten und geschönte Wahrheiten

Das Internet ist voll mit Fakes. Sie tummeln sich in Chat-Räumen, auf Social-Media-Seiten und natürlich auch in Singlebörsen. Die Anonymität des Internets macht es Menschen leicht, Dinge vorzugeben, die so nicht der Wahrheit entsprechen. Dabei lassen sich zwei Arten von Fakes maßgeblich unterscheiden.

Zum einen gibt es Personen, die falsche Angaben zu ihrer Identität machen. Um sich besser darzustellen, wird geschummelt, wenn es etwa um Alter oder Aussehen geht. Dennoch steckt hinter diesen Profilen immer noch eine reale Person, die sich nur eben nicht so darstellt, wie sie wirklich ist. Es kann hier sogar vorkommen, dass sich ein Mann als Frau ausgibt oder ein erwachsener Mann sich mit einem falschen Profil in einem Kinder-Chat anmeldet.

Daneben gibt es eine weitere Art von Fake-Profilen. Hinter diesen steht in der Regel keine reale Person. Sie werden nicht selten mit gewerblichem Hintergrund erstellt. Alle Angaben in diesen Profilen sind vollständig ausgedacht und das Profilbild meist einfach aus dem Netz kopiert.

Enttäuschungen im realen Leben

Falsche Angaben, etwa was das Alter oder das Gewicht angeht, lassen sich meist nicht als Fake-Angaben enttarnen. Problematisch wird es nur dann, wenn man Interesse an der Person entwickelt und es zu einem persönlichen Treffen kommt. Hier lässt sich die Wahrheit nicht weiter beschönigen und Enttäuschungen sind vorprogrammiert. Der Grund, warum jemand sein Profil mit solchen Notlügen spickt, kann vielfältiger Natur sein. Meist ist es das Empfinden persönlicher Unzulänglichkeiten und mangelnde Selbstsicherheit, die dazu anspornen, sich im Netz besser zu präsentieren als man es im Real Life kann.

Eine wirkliche Gefahr bilden jedoch professionelle Fake-Profile. Wer hier zu gutgläubig ist und sich auf einen virtuellen Kontakt mit einem solchen Faker einlässt, der riskiert im schlimmsten Fall sogar Opfer einer Straftat zu werden. Professionelle Faker sind meist nur an Geld interessiert. Sie versuchen ihre ‚Opfer‘ beispielsweise auf andere, kostenpflichtige und überteuerte Plattformen zu lenken. Auch Diebstahl oder Erpressung sind möglich. Wer sich in die nicht existente Person hinter dem Profil gar verliebt, persönliche Daten herausgibt oder Überweisungen tätigt, muss sich nicht wundern, wenn plötzlich von jetzt auf gleich der Kontakt abbricht. Denn dann haben die professionellen Faker ihr Ziel erreicht und können zum nächsten potenziellen Opfer weiterziehen.

Wie lässt es sich vermeiden, auf Fake-Profile hereinzufallen?

Es gibt einige simple Verhaltensregeln, an die man sich halten kann, um nicht auf ein Fake-Profil hereinzufallen. Zum einen sollten extrem beschönigte und unglaubwürdige Profile gemieden werden. Wenn etwas zu perfekt erscheint, ist es besser, die Finger davon zu lassen.

Natürlich gilt es auch, niemals zu persönliche und intime Details von sich preiszugeben. Dies gilt insbesondere für die Adresse, PIN-Codes oder Passwörter. Fragen, die immer wieder auf den eigenen finanziellen Status abzielen oder mit denen herausgefunden werden soll, ob man sich allein in der Wohnung befindet o.ä. können ein Hinweis darauf sein, dass mit dem dahinter stehenden Profil keine ehrlichen Absichten verfolgt werden.

Auf kostenpflichtigen Dating-Seiten tummeln sich meist weniger Fake-Profile, da diese oft durch den Mitgliedsbeitrag abgeschreckt werden.

Zum Schluss bleibt nur noch ein wichtiger Tipp, wenn es letztlich zu einem persönlichen Treffen kommt: Dieses sollte immer an einem öffentlichen Ort und nie allein in der Wohnung oder in abgelegenen Gegenden stattfinden. So ist man auf der sicheren Seite.

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